Ein Affe sitzt auf einem Baumstamm

Meditieren – Und der Affe in unserem Kopf

Meditieren gehört seit vielen Jahren zu einem festen Bestandteil meines Lebens. Und auch wenn ich die für mich stimmige Meditationsmethode gefunden habe kommt es noch zu genüge vor, dass mein “Affe in meinem Kopf” überhaupt keine Lust zu meditieren hat und mir ständig versucht Streiche zu spielen oder mich abzulenken. Was dieser innere “Affe in unserem Kopf” ist, was er möchte und wie du ihn “füttern” kannst, dass er beschäftigt ist, möchte ich dir in diesem Artikel erklären 🙂

Meditieren kannst Du Überall und Jederzeit.

Der tibetischer Lehrer und Meister Yongey Mingyur Rinpoche wird nicht nur wegen seinen Vorträgen oder Büchern angesehen, sondern auch für seinen unglaublich lustigen und charmanten Humor und seiner Offenheit gegenüber der modernen Wissenschaft. In seinem Video “How to train your monkey mind”, auf Deutsch “Wie du deinen Affen im Kopf trainierst”, erklärt Yongey Mingyur Rinpoche einen wichtigen Fakt der Meditation wie folgt.

“Du kannst zu Jederzeit und überall Meditieren“. Völlig egal, ob beim Spazieren, beim Tee trinken oder Telefonieren. Denn das Praktizieren von Meditation wird oft falsch verstanden. Es geht nicht darum, sich in eine Ecke zu setzen und starr, ohne sich zu bewegen eine Haltung einzunehmen. Und auch nicht darum, keine Gedanken oder Gefühle während einer Meditation zu haben. Worum es geht ist, die Position eines Beobachters einzunehmen und eine Balance zwischen Außen und der Wahrnehmung im Inneren zu finden.

Der Atem ist der Schlüssel zur Meditation

Atme ein. Atme aus. Das ist der Schlüssel zur Meditation und zu dir Selbst. Denn wir vergessen oft, dass Atmen heißt “Leben zu empfangen”. Ohne Atmen würde wir nicht existieren und somit klingt es nur logisch, dass unser Atem auch der Schlüssel zu unserem Inneren ist. Yongey Mingyur Rinpocherklärt in seinem Video, dass unser Atem auch die Beschäftigung ist, die unseren “Inneren Affen” zur Ruhe bringt. Denn unser “innerer Affe” also unsere permanenten Gedanken über alles und jeden, sind meistens auch die welche uns von der Meditation abhalten. Konzentrieren wir uns jedoch auf unseren Atem und geben unserem “Inneren Affen” dadurch eine Beschäftigung, haben wir die Möglichkeit, Platz für die leiseren inneren Stimmen und Gedanken in uns zu machen und sie dadurch überhaupt erst wahrzunehmen.

Meine Gedanken an Dich

“Atmen bedeutet Leben zu empfangen”. Wir neigen so oft dazu zu vergessen, dass unser Atem zu einem der einfachsten und zugleich wichtigsten Dinge gehört, die wir für unsere Meditation nutzen können. Dabei spielt es keine Rolle wann, wo oder wie lange. Dein Atem ist der Schlüssel in dein Inneres.

Buddha Code Vol. 1

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