Ein Mann mit blauem Hemd und einer braunen Hose sitzt in einer Meditationshaltung auf einem geflochtenen Korb auf einem Boden aus Holz.

Wie oft muss ich meditieren?

Wie oft muss ich meditieren? Und wie lange muss eine Meditation gehen, um in einen tiefen Zustand der Meditation zu gelangen? Diese Fragen habe ich mir selbst sehr oft in der Vergangenheit gestellt. Da diese Fragen sicherlich auch dem ein oder anderen von Euch oder vielleicht sogar Dir selbst schon in den Sinn gekommen ist, möchte ich in diesem Beitrag genau darauf eingehen.

Muss ich täglich meditieren?

Ein Wort in dieser Überschrift habe ich bewusst gewählt. Das Wort “Muss”. Dazu möchte ich direkt zu Beginn einen essenziellen Punkt ansprechen. “Müssen tust Du gar nichts”. Meditieren bedeutet sich selbst zu begegnen, in Leichtigkeit und frei von jeglichem Zwang oder Bewertung. Deshalb sollten wir den Satz etwas umgestalten. Beispielsweise in “Darf ich täglich Meditieren?”. Und um diese Frage direkt zu beantworten: “Ja natürlich darfst Du das”. Aber Du musst es nicht. Ich selbst habe gerade am Anfang versucht täglich zu meditieren und durfte sehr schnell merken, dass trotz täglicher Meditation nicht jede gleich intensiv und tief war. An Manchen tagen erreichte ich innerhalb von 10 Minuten einen wundervollen, tiefen Zustand der Meditation. An anderen Tagen viel es mir schwer mich zu Konzentrieren, meinen Atem zu beobachten und auch nach 30 Minuten erreichte ich gar nichts.

Wie lange ist es sinnvoll zu meditieren?

Um ehrlich zu sein, machte mich das oft sehr ratlos und enttäuschte mich geradezu. Denn ich wollte ja schnelle Fortschritte machen und weiter wachsen. Mittlerweile habe ich verstanden, dass es nicht darauf ankommt täglich zu meditieren, sondern effektiv zu meditieren. Denn wie gesagt, eine 10 minütige Mediation kann bedeutsamer sein als eine 30 oder 40 minütige. Es kommt darauf an, ob es sich an diesem Tag stimmig in Dir anfühlt zu meditieren oder eben nicht. Manchmal ist es sinnvoller einen langen Spaziergang zu machen oder einfach in Achtsamkeit durch Deinen Alltag zu gehen und über bestimmte Prozesse oder Gefühle Nachzudenken, als sich in die Meditation zu zwingen. Denn das wichtigste ist, es in Leichtigkeit zu tun, denn Meditieren ist kein Wettrennen. Es geht nicht darum, wer am schnellsten am Ziel ist.

Ein Mann mit blauem Hemd und einer braunen Hose sitzt in einer Meditationshaltung auf einem geflochtenen Korb auf einem Boden aus Holz.
Eine Räucherschale steht neben einer Buddha Statue und einer Kerze auf einem weißen Tisch.

Wann sollte ich Meditieren?

Eine Meditation ist wie schon erwähnt das Begegnen mit Dir selbst. Deshalb bist Du auch völlig frei mit der Entscheidung wann Du meditierst. Wenn es sich gerade gut anfühlt und Du das Bedürfnis hast in Dich zu kehren, dann mach es. Wenn nicht, dann lass es. Wie gesagt, sich in eine Meditation zu zwingen bringt nichts. Da kannst Du genauso gut 30 Minuten an eine kahle Wand schauen. Natürlich findet man nach einiger Zeit heraus wann man am liebsten meditiert. Ich beispielsweise meditiere sehr gerne am Morgen und sehe es wie eine Art Morgenritual um in meinen Tag zu starten. Ich liebe es Morgens ein Räucherstäbchen anzuzünden, meine Kerze anzumachen und in meine Meditation zu gehen. Doch auch wenn es ein Morgenritual für mich ist, erzwinge ich es nicht. Es gibt genug Tage, an denen ich merke, dass es sich gerade nicht stimmig anfühlt. Dann genieße ich einfach mein Räucherstäbchen ohne Meditation. Manchmal bekomme ich dann Abends die Lust und das Bedürfnis zu meditieren und dann darf das an diesem Tag einfach so sein 🙂

Meine Gedanken an Dich

Leichtigkeit ist der Schlüssel zu allem. Wir sind hier auf dieser Welt um in Liebe und in Leichtigkeit zu leben. Also sei auch bei der Meditation nicht streng mit Dir. Selbst wenn Du mal eine komplette Woche oder Monat keine Lust darauf hast, dann ist es eben so. Verurteile Dich nicht dafür, sondern lass es fließen und freue Dich auf den Moment, wenn es sich wieder stimmig für Dich anfühlt.

 

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