Welchen Einfluss haben Chakren und Meridiane auf unser Energiesystem?

Auf Entdeckungsreise nach den Flüssen und Seen unserer Lebensenergie

Du hast dich immer schon dafür interessiert, wie die Lebensenergie durch unseren Körper fließt? Du möchtest wissen, an welchen Stellen wir Lebensenergie in unseren Körper aufnehmen? Genau wie das Wasser in Flüssen, fließt die Energie durch unseren Körper. Und genau wie das Wasser in Seen, wird die Energie in unserem Körper aufgenommen und gesammelt. Wie genau das geschieht und was das alles mit der Indischen Lehre, Traditionellen Chinesischen Medizin, Chakras und Meridianen zu tun hat, wirst du in diesem Blogbeitrag erfahren. Ich werde Dir erklären, wie unser Energiesystem aufgebaut ist und warum es für uns vor allem in der heutigen, schnelllebigen Zeit so wichtig ist, sich mit der Energielehre zu befassen.

Das Bewusstsein für die Lebensenergie in unserem Körper

Zunächst einmal möchte ich Dir erklären, woher das Bewusstsein über die Energie in unserem Körper stammt und warum man angefangen hat, sich damit zu beschäftigen. Sowohl die Indische als auch die Chinesische Lehre betrachten jede Krankheit als Disharmonie der Energieflüsse im Körper. Sie fanden heraus, dass es das Bewusstsein ist, welches unseren körperlichen Zustand beeinflussen und dadurch Krankheit entstehen lassen kann. Wird das Bewusstsein harmonisiert und somit der Energiefluss wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht, können Heilungsprozesse gefördert werden. Auch im indischen Ayurveda, das vor mehr als 3000 Jahren entstand und übersetzt so viel bedeutet wie „Wissenschaft vom Leben“, wird vor allem der Energie der Hände eine große Bedeutung beigemessen. Das Ziel ayurvedischer Therapie besteht darin, Krankheiten möglichst vorzubeugen und den Menschen gesund zu erhalten. Somit bedeutet sowohl in der chinesischen als auch indischen Lehre, dass der Mensch gesund ist, wenn seine Lebensenergie das rechte Maß hat und frei fließen kann.

Unsere Lebensenergie „Qi“ oder „Prana“ fließt durch Meridiane und Energiebahnen

Als nächstes möchte ich darauf eingehen, auf welche Art und Weise unsere Lebensenergie durch unseren Körper fließt. Eine der bekanntesten Philosophien, welche auf dem Prinzip der Lebensenergie aufbaut, ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Sie gehört zu den uralten, aber auch bei uns im Westen hochaktuellen Medizinsystemen. Mittlerweile wird gerade die Akupunktur als wichtiger Teil der TCM-Therapie, zum Beispiel bei der Schmerztherapie, eingesetzt. Nach Vorstellungen der TCM fließt unsere Lebensenergie, das „Qi“, auf Energiebahnen – den sogenannten Meridianen – durch den Körper. Jede energetische Blockade oder ein Mangel an Lebensenergie kann langfristig krank machen. Denn eine Energie-Blockade oder ein Energie-Mangel in einem der Meridiane hat eine Rückwirkung auf alle anderen Meridiane und somit auch auf die damit im Zusammenhang stehenden Organe. Eine energetische Blockade folgt sehr oft aus einer emotionalen Blockade. Wenn die energetische Blockade weiter zunimmt und nicht gelöst wird, kann daraus eine körperliche Blockade und folglich eine körperliche Beschwerde entstehen. Die meisten unserer Meridiane beginnen bzw. enden an unseren Händen. Mit Hilfe der Anwendung vom Mudras und dem zielgerichteten stimulieren der Hände, dem sogenannten „Finger-Yoga“ oder „Hand-Yoga“, können somit die Energie-Blockaden in den Meridianen gelöst und somit indirekt einen positiven Einfluss auf unseren Körper genommen werden.

Unsere Lebensenergie wird durch die Energiezentren „Chakras“ aufgenommen

Nun haben wir erfahren, dass unsere Lebensenergie durch Meridiane, den Energiebahnen, fließt und mit unseren Händen durch Mudras bzw. Finger-Yoga positiv beeinflusst werden kann. Im nächsten Schritt möchte ich Dir erklären, wie die Lebensenergie in unseren Körper aufgenommen werden kann. Im Vergleich zur Traditionellen Chinesischen Medizin, welche sich stärker auf die Erklärung des Energieflusses durch Meridiane konzentriert, betont die Lehre des indischen Yogas dagegen mehr die Energiezentren unseres Körpers, die sogenannten „Chakras“. Laut dieser Lehre gibt es sieben Hauptchakras, mit welchen wir neue Lebensenergie aufnehmen können. Die Lebensenergie wird in dieser Lehre „Prana“ genannt. Behandeln und stimulieren wir demnach unsere Chakras, kommt die Lebensenergie darüber wieder in die rechte Balance.

Nun fragst Du dich bestimmt, wo die Chakras in unserem Körper liegen und wie diese aussehen? Chakras sind die Knotenpunkte, welche die Meridiane miteinander verbinden. Demnach bedeutet der Begriff „Chakra“ bedeutet so viel wie „Wirbel“ oder „Rad“. Genau wie bei den Meridianen können auch bei Chakras Energie-Blockaden und in der Folge körperliche Beschwerden entstehen, wenn unsere Chakras aus dem energetischen Gleichgewicht geraten. Doch auch hierfür gibt es verschiedene Mudras und Finger-Yoga Übungen, mit welchen man den Energiefluss der Chakras wieder harmonisieren und stärken kann.

Vorstellung der sieben Hauptchakras plus Seelenchakra

Als nächstes möchte ich Dir die sieben Hauptchakras kurz vorstellen, da sie die elementaren Energiezentren in unserem Körper darstellen. In der folgenden Abbildung habe ich Dir aufgezeigt, wo sich die Chakras in unserem Körper befinden:

Jedes dieser Hauptchakras hat eine unterschiedliche Bedeutung und einen unterschiedlichen Einfluss auf unser Energiesystem sowie auf unsere emotionale und mentale Verfassung. Im Folgenden findest Du die wichtigsten Punkte dem jeweiligen Chakra zugeordnet:

Wurzelchakra: Erdverbundenheit, Lebenskraft, Urvertrauen, Selbstsicherheit.

Sakralchakra: Sexualität, Kreativität, Rollenverständnis, Verbundenheit mit der Familie und der Umwelt.

Solarplexuschakra: Innere Wärme, Tatendrang, Visionen, erfolgreiche Bewältigung der Lebensaufgaben und der Vergangenheit.

Herzcharkra: Freude, allumfassende Liebe, Selbstlosigkeit und Selbstliebe.

Halschakra: Musik, Ethik, Harmonieempfinden, Reinheit, erweitertes Bewusstsein, Kommunikation.

Stirnchakra (Drittes Auge): Klarsicht und im übertragenden Sinne Hellsichtigkeit, Intuition, Regulierung mentaler Vorgänge, Senden von Visionen in die Welt, Verbindung der unterschiedlichen Bewusstseinsebenen.

Kronenchakra: Verbindung zum Kosmos, Anbindung des individuellen Bewusstseins

Abgesehen von diesen 7 Hauptchakras gibt es noch ein weiteres Chakra, welches ich noch vorstellen möchte – das sogenannte Seelenchakra. Dieses hat für mich nämlich eine besondere und sehr wichtige Bedeutung in Ergänzung zu den sieben Hauptchakras.

Seelenchakra: Chakra in der Aura oberhalb des Kronenchakras; Tor zur Ahnenenergie, Speicher des Wissens unserer Vorfahren. Wir übernehmen oft ungelöste Ereignisse, Schuldgefühle oder Ängste unserer Ahnen, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen würden. Dieses Chakra kann uns helfen, die gesunde Harmonie mit der Vergangenheit wiederherzustellen. Somit schließt das Seelenchakra die äußeren Felder und die feinstoffliche Umgebung mit ein, was ich als sehr wichtig empfinde, um somit offener zu sein.

Warum es also so wichtig für uns ist

Abschließend möchte ich noch einmal zusammenfassen, warum die Energielehre und das Wissen unser Energiesystem so wichtig für uns ist. Egal ob in der Chinesischen und oder Indischen Lehre, es geht schlussendlich immer um eines: Nämlich unser Energiesystem in Balance zu bringen und in Balance zu halten, in dem wir emotionale und energetische Blockaden lösen und somit die Lebensenergie durch unsere Energiebahnen (Meridiane) und Energiezentren (Chakras) frei fließen zu lassen.

Wie Du dein Energiesystem und deinen Energiefluss mit Hilfe von Meditation und Finger-Yoga positiv beeinflussen kannst, zeige ich dir in meinem Videokurs „The Power of Mudras“. Ich würde mich sehr freuen, dich in meinem Kurs begrüßen und dich auf deiner Reise zu Dir selbst begleiten und unterstützen zu dürfen.

Dein Tim.

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