Die Angst davor Gefühle zu zeigen und sich verletzlich zu machen

Gefühle zeigen: Hast du Angst deine Gefühle zu zeigen?

Gefühle zeigen: Zeigst du deinen Liebsten, was du fühlst?

Impuls der Woche:

„Wer nicht zeigt, was er fühlt, wird verlieren, was er liebt.“

Unbekannt

Zeigst du deinen Liebsten, was du für Sie empfindest?

Ein erster Impuls hindert uns oftmals daran:

„Ich möchte die anderen nicht verletzen!“

Das ist einerseits auch völlig richtig. Denn wir möchten Niemanden etwas Schlechtes tun. Aber:

Verletzt du einen Menschen nicht viel mehr, wenn du ihm eben NICHT sagst, was du für ihn empfindest?

„Aber ich habe Angst davor, meine Gefühle zu offenbaren und dann selbst verletzt zu werden!“

Und das ist ein ganz elementarer Punkt. Denn so geht es uns allen.

Oftmals haben wir Angst davor uns zu öffnen, weil wir uns dadurch verletzlich machen.

„Wenn jemand weiß, was ich fühle, dann kann er auf diesen Gefühlen herumtreten.“

Das ist ein Risiko, das stimmt.

Aber ist es nicht ein viel größeres Risiko und schlussendlich ein viel größerer Verlust, seine Gefühle für jemanden zurückzuhalten und dadurch diese Person zu verlieren?

Oder aber seine Gefühle die ganze Zeit mit sich zu tragen, vor sich her zu schieben, weil man sich nicht traut, offen und ehrlich zu sein und dann früher oder später das Fass überläuft? Oder wir sehr unglücklich sind?

Viele Menschen unterdrücken ihre Gefühle aus Angst oder um Frieden zu bewahren – tragen somit jedoch ihre aufgestauten, belastenden Emotionen ein Leben lang mit sich.

In dem bekannten Bestseller „5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware haben die meisten der Befragten kurz vor ihrem Tod u.a. folgenden Punkt genannt:

„Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.“

Nur, wenn wir Gefühle zulassen und unsere Gefühle nach außen tragen, sind wir in der Lage, gesunde und glückliche Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Denn es sind oftmals gerade die Ängste, Unsicherheiten oder Sehnsüchte, die uns mit anderen Menschen verbinden.

Gerade weil wir erkennen, dass es einen anderen Menschen genauso geht wie einem selbst, fühlen wir uns zu diesem Menschen hingezogen. Fühlen uns nah. Vertrauen ihm.

Deshalb möchte ich dir heute von ganzem Herzen folgende Botschaft mitgeben:

Zeige den Menschen, die du liebst, was du für sie fühlst.

Sowohl im Positiven wie im Negativen.

Denn dadurch haben wir die Chance, elementare Dinge zu lösen und in unseren Beziehungen in eine noch tiefere, gesündere und vertrautere Ebene zu erreichen. Denn:

„Wer nicht zeigt, was er fühlt, wird verlieren, was er liebt.“

Unbekannt

Nun wünsche ich dir einen wundervollen Sonntag mit viel Freude und viel Leichtigkeit. Auf dass du den Mut besitzt, deinen Liebsten zu zeigen was du fühlst und deine Beziehungen dadurch an Kraft und Liebe gewinnen dürfen.

Dein Tim.

Ein blauer Hintergrund mit Schmetterlingen. Zu sehen ist eine Meditations CD mit dem Titel Buddha Code Vol. 1
Meditationsmusik Buddha Code Vol. 1

Weiterführende Links zum Thema „Gefühle zeigen“:

Comment

  • Hallo Tim,

    ja, seine Gefühle zeigen bzw. zum Ausdruck bringen, ist für viele Menschen ein echtes Problem. Oftmals gar nicht
    vorsätzlich zurückgehalten, ob im Positiven oder Negativen.
    Viel mehr sehe ich bei vielen von uns einen wesentlichen Grund dafür in unserer Erziehung: wie haben wir es vor-
    gelebt bekommen?, wie haben wir es leibhaftig selbst spüren und erleben dürfen? So etwas prägt natürlich und
    wenn ich dazu mal einen Spruch etwas abgeändert zitieren darf: „was Häns`chen nicht gelernt oder erlebt hat,
    kann später Hans schwer umsetzen und selber widergeben“ 🙂

    Aber letztlich ist es bei vielen von uns schon vorhanden, das „Gefühle zeigen bzw. zum Ausdruck bringen“, jedoch
    oft auf unterschiedlicheste Art: Man schreibt jemanden was schönes, ob über die Social Medien oder klassisch als
    Brief, man schenkt jemanden was, ob einen Blumengruß oder sonst etwas als Zeichen: ich denk an Dich, ich schätze Dich, ich hab Dich lieb, ich liebe Dich etc..

    Und das, finde ich, sind natürlich auch die wichtigen Zeichen, die zum Ausdruck bringen, was man für einen anderen empfindet – auch ohne das über ein gesprochenes Wort geäußert zu haben.

    Nichts desto trotz gebe ich Dir völlig recht, dass wir alle an diesem Thema sicherlich noch an uns noch arbeiten
    können, um das für uns selbst „zu optimieren“ und noch viel stärker zum Ausdruck zu bringen unseren Mitmenschen gegenüber.

    Um auch nochmal einen Spruch symbolisch etwas abzuändern: „nutzen wir jeden Tag aufs neue, an uns daran
    zu arbeiten und somit es noch besser zu machen“.

    In diesem Sinne
    liebe Grüße

    Johannes

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